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Kieler Woche 2021: Gesundheit aller Gäste und Partner*innen steht im Vordergrund

29.07.2021

Es sollte in diesem Jahr eine Kieler Woche nah am Original werden. Doch die 7-Tage-Inzidenz steigt. Die hochansteckende Delta-Variante dominiert das Infektionsgeschehen in Kiel. Noch lässt sich nicht abschätzen, wie sich die Situation in den nächsten Wochen mit Reiserückkehrer*innen und den Öffnungen der Schulen auswirken wird. Zudem müsste nach derzeitiger Rechtslage der Zugang auf Geimpfte, Getestete und Geimpfte beschränkt werden und es würde zusätzlich eine Maskenpflicht geben. Dies bedeutet wiederum verstärkte Kontrollen und eine Einzäunung der Eventareale. Es ist auch davon auszugehen, dass bei steigenden Infektionszahlen die Lust auf den Besuch großer Events auch unter Geimpften, Genesenen und Getesteten nachlässt. Eine Großveranstaltung mit nur wenigen Besucher*innen hätte wiederum negative wirtschaftliche Auswirkungen für die Partner*innen der Kieler Woche. Schließlich droht eine Kieler Woche, die sich am Original orientiert, das Infektionsgeschehen zusätzlich negativ zu beeinflussen.

„Wir hatten uns auf eine Kieler Woche mit mehr Leichtigkeit und mehr Spontaneität als im vergangenen Jahr gefreut. Der Impffortschritt und die niedrigen Inzidenzen schienen das auch möglich zu machen, aber durch die Entwicklung der letzten Wochen sind die Risiken für eine Kieler Woche mit Millionenpublikum einfach zu groß geworden.“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Windjammerparade, ein Feuerwerk mit neuen Ideen, Segeln und auch dezentrale Stadtteilfeste werden auf jeden Fall stattfinden können. Aber für die Eventflächen und Märkte wäre eine kurzfristige Absage aufgrund einer angespannten Infektionslage mit einem hohen wirtschaftlichen Risiko für alle Partner*innen verbunden. Deshalb haben wir uns erneut für eine an die Pandemie-Situation angepasste Kieler Woche entschieden.“

Die Kieler Woche, die in diesem Jahr vom 4. bis 12. September stattfinden wird, verzichtet auf große Bühnen, ausgedehnte Flanierbereiche, Märkte und frei zugängliche Angebote. Stattfinden wird aber alles, was sich unter Pandemie-Bedingungen bereits im vergangenen Jahr bewährt hat, unter anderem der Segelsport, die Windjammer-Segelparade und das Segelkino.

„Die Gesundheit und der Schutz aller Gäste, Beschäftigten, Partner*innen und der Kieler*innen steht immer an erster Stelle. Daher ist diese Entscheidung zwar eine sehr traurige Nachricht, aber die aus jetziger Sicht einzig vernünftige“, sagt der Leiter des Kieler-Woche-Referats, Philipp Dornberger: „Wir werden uns jetzt auf die Elemente konzentrieren, die wir für einschätzbar halten.“

Prominenter Besucher der Kieler Woche ist der regierende Fürst von Monaco Albert II. Er besucht am Mittwoch, 8. September, die Landeshauptstadt und wird nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Stadtpräsident Hans-Werner Tovar mit der „Zukunft IV“ – dem Flaggschiff des Kieler-Yacht-Klubs – über die Förde setzen und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel besuchen.

Die Kieler Woche 2021 wird auf der Förde zuhause sein. Im Olympiazentrum Schilksee können spannende Regatten verfolgt werden und auch ein kleines gastronomisches Angebot wird es geben.

„Segeln gehört einfach zur Kieler Woche“, sagt Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten. „Ich bin sehr froh, dass die Segelwelt uns den sportlichen Wettbewerb auf dem Wasser nach der gelungenen Veranstaltung im Vorjahr auch in diesem Jahr wieder zutraut. Die Corona-Entwicklung macht es zwar deutlich schwerer, eine Veranstaltung dieser Internationalität sicher umzusetzen. Aber auch wenn wir die Pandemie nicht ändern können, die Segel setzen wir trotzdem.“

Carsten Krage, Vorsitzender Kieler Yacht-Clubs, fügt hinzu: „Auch für Schilksee planen wir vorsichtig. Aber wir sind optimistisch, dass wir neben dem Segelsport auch ein wenig Kieler-Woche-Feeling möglich machen können.“

Im Segelkino werden in Kooperation mit den Stadtwerken Kiel Filme mit den Schwerpunkten Wassersport und Meeresschutz vom CINEMARE Meeres-Filmfestival gezeigt. Die beliebte Windjammer-Segelparade für alle ist ein maritimer Höhepunkt am letzten Sonnabend der Kieler Woche (11. September), an der Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe sowie private Segelyachten teilnehmen. Neben den Traditionsschiffen wird es seit 2020 auch privaten Segler*innen ermöglicht, aktiv ein Teil der „Windjammer-Segelparade für alle“ zu werden. Ein Revival erleben die beliebten Kieler-Woche-Feuerwerke, für die noch eine besondere Überraschung geplant ist.

Alle Angebote und weitere Informationen rund um die Kieler Woche 2021 gibt es unter www.kieler-woche.de.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext:

Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat;

Pressesprecherin Kerstin Graupner

 

Redaktion dieser Meldung: Kerstin Graupner,

Telefon (0431) 901-1007;

E-Mail presse(at)kiel.de

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